Inklusion

Alle Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Bildung, unabhängig von einer geistigen und/oder körperlichen oder seelischen Behinderung. Ist dies allerdings nicht ohne besondere Hilfestellung möglich, besteht ein Anspruch auf Integrationshelfer bzw. Schulbegleiter während des Kindergarten- oder Schulbesuches.

Seit dem Schuljahr 2009/10 sichert der Verein Ländliche Kerne durch den Einsatz von Integrationshelfern die Umsetzung der Inklusion an einigen Kindergärten und zahlreichen Schulen ab. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Landratsämtern, wie dem des Saale-Holzland-Kreises und der Region Greiz, und Städten, wie Jena, Erfurt, Gera und Chemnitz, gewährleistet er die Möglichkeit eines geregelten Schulalttages für Kinder mit Behinderung. In diesem Schuljahr (2017/18) sind unter der Regie von Frau Silke Nöhring aktuell ca. 60 Schulbegleiter beim Verein Ländliche Kerne beschäftigt. Sie begleiten die einzelnen Schüler mit gesundheitlichen Einschränkungen wie Autismus, Konzentrationsschwierigkeiten und Diabetes oder Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind,  während des Schultages. Je nach Hilfebedarf des Kindes/ Jugendlichen differenziert sich das Aufgabenspektrum des Integrationshelfers. Die Zuständigen Behörden gewähren die Eingliederungshilfeleistungen nach § 53 Abs. 2 SGB XII und § 35 a Abs. 1 S. 2 SGB VII und stellen einen entsprechenden Hilfeplan auf. Bei Kindern und Jugendlichen mit sozial auffälligen Verhalten liegt z. B. oft eine Entwicklungsstörung vor. Diese Kinder bleiben in der Schule in den meisten Fällen Außenseiter und Sonderlinge, deshalb benötigen sie eine Bezugsperson für sich allein, der ihnen die Umwelt strukturiert, überschaubar und verständlich macht. Lehrer und Horterzieher können dies nicht übernehmen, da  sie ihre Aufmerksamkeit der Klasse als Ganzes widmen müssen.

Der Bedarf an Integrationshelfern ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Sowohl gelernte Erzieher, aber auch Quereinsteiger werden als Schulbegleiter in Teil- oder Vollzeitbeschäftigung eingestellt. Bewerbungen werden jederzeit gern entgegengenommen.

Der Verein bietet den Integrationshelfern regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen an, die sowohl der Erweiterung der Kompetenzen als auch dem Erfahrungsaustausch dienen.

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